Zungenbein & Magnetfeldtherapie beim Pferd

25. Februar 2026

Zungenbein & Magnetfeldtherapie beim Pferd

Das Zungenbein ist ein zentrales Verbindungselement zwischen Kiefer, Genick, Schulter und Brust. Über komplexe muskuläre und fasziale Strukturen beeinflusst es maßgeblich Gleichgewicht, Bewegungsqualität und Rittigkeit.

Blockaden oder Spannungen in diesem Bereich können sich unter anderem in Anlehnungsproblemen, Taktunreinheiten oder allgemeiner Steifheit zeigen.

Die pulsierende Magnetfeldtherapie (PEMF) kann unterstützend wirken, indem sie die Durchblutung sowie den Zellstoffwechsel im Bereich der Hals-, Kiefer- und Schultermuskulatur fördert. Verspannungen – beispielsweise rund um den M. omohyoideus (Teil der unteren Zungenbeinmuskulatur) – können dadurch gelockert und die Beweglichkeit des Zungenbeins positiv beeinflusst werden.

Gleichgewicht & Muskelverbindungen

Über muskuläre Verbindungen zum Kiefergelenk, Genick, zur Schulter und bis zum Brustbein wirkt das Zungenbein als zentrales „Gleichgewichtsinstrument“. Es kann u.a. die Anlehnung, Losgelassenheit, Versammlungsfähigkeit und Stellung & Biegung beeinflussen.

Mögliche Anzeichen einer Blockade

Rittigkeitsprobleme

  • Widersetzlichkeit gegen das Gebiss
  • Steifheit im Genick
  • Schwierigkeiten bei Stellung und Biegung
  • Unwillen zur Dehnungshaltung
  • Auffällige Zungenaktivität (z. B. Herausstrecken)

Körperliche Anzeichen

  • Stolpern oder Taktunreinheiten
  • Zähneknirschen
  • Häufiges, starkes Gähnen
  • Probleme beim Kauen oder Schlucken
  • Einseitiges Fressen

Durchführung der PEMF-Anwendung

Die Anwendung erfolgt am besten mit einer kleinen Applikationsschlaufe im Bereich des Zungenbeins. Zu Beginn empfiehlt sich der „Turniermodus“ bzw. die niedrigste Intensitätsstufe zur Gewöhnung.

Behandlungsdauer:

  • Ca. 10–20 Minuten
  • 1–2 Mal täglich in der ersten Woche
  • Anschließend individuell anpassen
  • Start im niedrigsten Modus (Turniermodus)

Mögliche Anwendungsgebiete:

  • Kiefergelenksprobleme
  • Genickverspannungen
  • Zungenfehler
  • Trageschwäche
  • Unterstützung nach Zahnbehandlung

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