Woran erkenne ich ISG-Probleme beim Pferd?
ISG-Probleme zeigen sich selten als klare Lahmheit. Häufig treten sie unter dem Reiter auf, während das Pferd an der Longe besser wirkt.
Typische Anzeichen:
- Mangelnde Durchlässigkeit
- Wenig Schub, fehlende Kraft aus der Hinterhand
- Reduzierte Rückentätigkeit
- Schweifschlagen, Maul öffnen
- Buckeln oder Abwehr beim Angaloppieren
- Schiefes Laufen / Bocken im Galopp
Diese Symptome können auf nervenassoziierte Schmerzen aus der ISG-Region hinweisen.
Mögliche Ursachen: Überlastung, Exterieur, Traumata oder Kompensationen durch andere Probleme (Hufe, Rücken, Gliedmaßen).
Was bewirkt Magnetfeldtherapie?
Gerade im Bereich des Kreuzbein-Iliosakralgelenks kann Magnetfeldtherapie eine wertvolle unterstützende Maßnahme sein – nicht als alleinige Lösung, sondern eingebettet in ein ganzheitliches Konzept.
· Verbesserung der Durchblutung im tiefen Gewebe
· Förderung des zellulären Stoffwechsels
· Unterstützung der Regeneration von Muskeln, Bändern und Nerven
· Entspannung überhöhter Muskelspannung im Lumbosakral Bereich
· Positive Wirkung auf nervenassoziierte Schmerzen
Gerade beim ISG, das sehr tief liegt und sich manueller Therapie nur begrenzt zugänglich zeigt, kann Magnetfeldtherapie helfen, schmerzhafte Spannungen zu reduzieren und Heilungsprozesse zu unterstützen.
Wichtig zu wissen
Magnetfeldtherapie:
- ersetzt keine Diagnostik
- löst keine mechanische Blockade allein
- ist kein Ersatz für korrektes Training
Sie wirkt am besten in Kombination mit:
- physiotherapeutischer / osteopathischer Behandlung
- angepasstem Training (Stabilisation & Mobilisation)
- Überprüfung von Hufen, Sattel und Zähnen
- ggf. tierärztlicher Abklärung
Ganzheitlich denken – langfristig helfen
In der Tiermedizin wird zwischen funktionellen Dysfunktionen (z. B. Blockaden, muskuläre Dysbalancen) und pathologischen Veränderungen (z. B. Entzündungen oder degenerativen Prozessen) unterschieden.
ISG-Probleme sind selten ein isoliertes Geschehen. Der Pferdekörper arbeitet immer als Einheit. Wird eine Ursache übersehen, kompensiert das Pferd – oft lange still, bis es „plötzlich“ nicht mehr geht.
Frühes Erkennen, vernetztes Arbeiten und gezielte Unterstützung (z. B. durch Magnetfeldtherapie) können helfen, chronische Verläufe zu vermeiden und dem Pferd wieder zu mehr Losgelassenheit, Kraft und Freude an der Bewegung zu verhelfen.
Fakten & Übersicht zu dem Thema:
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